Es liegt im Wesen jedes Handels, dass der Verkäufer an einem möglichst hohen und der Käufer an einem möglichst niedrigen Preis interessiert ist. Dies gilt für den Kunst- und Antiquitätenhandel in besonderem Maße. Mancher Kunstsammler oder Kunsthändler hat mehr Freude an der Verhandlung eines außerordentlich niedrigen Kaufpreises, als an dem neuerworbenen Objekt an sich. Dabei wird oftmals geradezu darauf gehofft, bei einem Antiquitätenhändler oder im Rahmen einer wenig beachteten Online-Auktion einen bislang verkannten „Schatz“ zu entdecken.

„Beträgt der Kaufpreis mehr als das Doppelte des Marktwertes, so kann eine verwerfliche Geseinnung des Verkäufers unterstellt werden.“

– RA Dr. Louis Rönsberg

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