Die Kunsthistorische und die Juristische Fakultät der Universität Regensburg veranstalteten am 22. Mai 2015 ein Symposium mit dem Titel „Gurlitt – was nun?“. Dabei wurde zum einen der Frage nach der rechtlichen Situation der Sammlung Gurlitt und ihrer einzelnen Werke nachgegangen und zum anderen das transdisziplinäre Feld von Provenienzforschung und Restitutionsrecht allgemein beleuchtet. Rechtsanwalt Dr. Louis Rönsberg, Kunstrechtsexperte der Kanzlei SLB Kloepper Rechtsanwälte, referierte zum Thema „Raubkunst aus anwaltlicher Sicht“ und gab dabei einen Überblick über den historischen Zusammenhang, die rechtliche Lage sowie die klassischen Problemstellungen im Rahmen von Restitutionsverfahren sowie deren Lösungsmöglichkeiten. Dabei stellte er konkrete Bezüge zum Fall Gurlitt her.

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